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Aschewolke auch mit Auswirkungen für DHB-Schiedsrichter

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Der Vulkanausbruch auf Island und die Aschewolke über Europa hatten ... am Wochenende auch Auswirkungen für drei deutsche Schiedsrichterpaare. Das hessische IHF-Gespann Bernd und Reine Methe, welches am Freitagabend in Reykjavik das Männer-Länderspiel zwischen Island und Frankreich (28:28) pfiff, sitzt momentan noch auf Island fest. Insofern es die Bedingungen zulassen und der Luftraum über Nordeuropa wieder geöffnet wird, sollen Methe/Methe morgen oder am Dienstag nach Deutschland zurückkehren. Bereits am nächsten Wochenende ist das Brüderpaar für einen Einsatz bei einem Drei-Länder-Turnier in der Türkei vorgesehen.

 

Dagegen mussten Lars Geipel und Marcus Helbig auf ihren geplanten Halbfinaleinsatz beim Champions-League-Duell der Frauen zwischen Oltchim Valcea und Györ Audi (24:20) am Sonntag verzichten. Nachdem am Sonnabend sämtliche Flüge von und nach Deutschland gestrichen wurden, musste die EHF handeln und die beiden Sachsen-Anhaltiner Geipel/Helbig durch Claus Gramm Pedersen und Henrik Mortensen ersetzen. Das dänische Gespann weilte bereits seit Donnerstag bei einem Qualifikationsturnier der männlichen „U 20“ in Rumänien.
Als „Retter in der Not“ erwiesen sich das EHF-Gespann Holger Fleisch und Jürgen Rieber sowie DHB-Schiedsrichterlehrwart Hans Thomas. Das Trio wurde am Sonnabend von der Europäischen Handball-Föderation kurzfristig auf dem Landweg ins französische Metz geschickt, um dort auf dem Parkett (Fleisch/Rieber) und am Zeitnehmertisch als Delegierter (Hans Thomas) das Halbfinal-Rückspiel im Pokalsieger-Cup der Frauen zwischen Metz Handball und dem montenegrinischen Vertreter Budocnost T-Mobile (27:28) zu übernehmen.

 


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